
Wir alle tragen Überzeugungen in uns, die bestimmen, wie wir denken, fühlen und handeln. Manche davon sind stärkend – andere halten uns klein, oft ohne dass wir es bemerken. Diese unsichtbaren Muster nennt man Glaubenssysteme. Wenn du dich jemals gefragt hast, warum du in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich reagierst oder warum bestimmte Blockaden nicht verschwinden, liegt die Antwort meist in diesen Systemen.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie Glaubenssysteme entstehen, wie sie dich beeinflussen – und mit welchen Methoden du sie erkennen und verändern kannst.
WAS SIND GLAUBENSSYSTEME?
Ein Glaubenssystem ist ein Geflecht aus Überzeugungen, die du im Laufe deines Lebens gebildet hast. Es ist ein System einer Vielzahl von Glaubenssätzen, die du gehört, gesagt, geglaubt und übernommen hast, ohne sie zu hinterfragen. Sie beruhen auf Erziehung, Erfahrungen, Kultur, Religion und Wiederholungen. Aus Sätzen wie:
- „Ich bin nicht gut genug.“
- „Man darf nicht scheitern.“
- „Männer weinen nicht.“
wird nach Jahren ein inneres System, das dein Denken, Fühlen und Verhalten steuert – meist unbewusst.
Das Problem: Was du glaubst, beeinflusst deine Wahrnehmung. Und deine Wahrnehmung bestimmt deine Entscheidungen. So erschaffen Glaubenssysteme deine Realität.
WIE LASSEN SICH GLAUBENSSYSTEME AUFLÖSEN?
1. Achte auf Inkongruenzen
Ein Hinweis auf ein limitierendes Glaubenssystem ist, wenn deine Gefühle nicht zu den äußeren Umständen passen. Oft gibt dir deine Psyche über den Körper ein Signal, das es zu entschlüsseln gilt.
Beispiel: Alles läuft gut, und trotzdem bist du angespannt, erwartest unbewusst, dass etwas schiefgeht. Objektive Realität und Felt Sense weichen hier voneinander ab.
Diese Diskrepanz zeigt, dass ein altes Muster im Hintergrund aktiv ist. Sobald du es erkennst, verliert es die diffuse Macht, die es über dich hat.
2. Erkunde die versteckten Botschaften deiner Herkunft
Ob es dir gefällt oder nicht, limitierenden Überzeugungen übernehmen wir zu einem Gutteil unreflektiert von Eltern oder anderen prägenden Bezugspersonen. Frage dich:
- Welche Ängste, Einstellungen und Sätze habe ich von meiner Familie übernommen?
- Welche Botschaften habe ich über mich, Geld, Beziehungen oder Erfolg gehört?
- Für welches Verhalten wurde ich belohnt, für welches bestraft?
Wenn du spürst: „Das war gar nicht meine eigene Stimme, sondern die meiner Mutter/meines Vaters“, kannst du beginnen, diese Fremdanteile bewusst loszulassen.
3. Gehe unter die Oberfläche
Oft ist das, was wir glauben zu fürchten, nur die Spitze des Eisbergs. Beispiel: Du hast Angst, verlassen zu werden. Doch in Wahrheit hast du Angst vor einem eigenen möglichen Anteil daran – etwa davor, selbst zu gehen, Nähe nicht auszuhalten oder zu glauben, dass Beziehungen ohnehin niemals glücklich enden.
Hier beginnt die eigentliche Arbeit: Ehrlich hinsehen, Schattenanteile erkennen und Verantwortung übernehmen.
4. Teile deine Glaubenssätze
Halb so schlimm und doppelt so gut. Unausgesprochen wirken Glaubenssysteme am stärksten. Sobald du sie jedoch offen aussprichst, verlieren sie Macht. Teile deine Zweifel mit einer vertrauten Person oder einem Coach. Oft stellt sich heraus, dass deine Überzeugung weniger dramatisch ist, als sie sich in deinem Kopf anfühlt.
5. Analysiere deine Lebensmuster
Wenn du immer wieder ähnliche Situationen erlebst – im Job, in Beziehungen, im Umgang mit Geld –, ist das kein Zufall. Es ist vermutlich ein starkes Glaubenssystem, das diese Realität erschafft. Stelle dir die Fragen: Welche Muster ziehen sich durch mein Leben? Und welche Überzeugungen führen dazu?
Beispiel: „Ich muss immer kämpfen und am Ende zahlt es sich nicht aus“ – dahinter steckt oft die unbewusste Überzeugung „Ich bin nicht gut genug“. Sobald du diesen Mechanismus erkennst, kannst du daran arbeiten. Coaching kann dich dabei unterstützen.
Keep calm & stay bold!
Love, Tatjana
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